Die Story ist mein größtes Problem. Hier hätten sie bei Star Wars kopieren sollen und mit dem ersten Film ein neues Universum einführen sollen, mit dem zweiten dann darauf aufbauen und mit dem dritten zu einem würdigen Abschluss bringen.
In allen Missionen schau ich zuerst genau, wie ich meine erste Linien anlege. Vor allem, welche Strecken sich direkt lohnen um Menschen zu Ihrer Arbeit zu bringen.
Für mich ist es weniger ein Shooter, sondern schon eher etwas explorativer, nicht wie Tomb Raider, aber ein Mix aus Shooter und dem Lara Croft-Abenteuer.
Durch das erneute Spielen merkte ich erst, wie viel Grundlagen das Spiel für das Genre, aber auch für die weiteren Teile schon gelegt hatte. Das hatte ich echt so einiges vergessen und war mehr als positiv überrascht beim erneuten Spielen.
Für mich ist es auch bezeichnend, dass die Firma heute EA genannt wird und nicht mehr Electronic Arts. Die Kunst und die Künstler stehen schon lange nicht mehr im Vordergrund.
Die Atmosphäre der Level ist grandios. In der Oper, die französisch sprechenden NPCs, die Musik, die Inszenierung, einfach großes Kino - ich mein Gameplay.
Wenn ich Geld brauchte, dann hab ich regelmäßig in den ersten Gebieten die Steuern stark erhöht und diese dann zurückerobert. So verging Zeit für Forschung und um in den anderen Gebieten Einnahmen zu erhalten.
Einmal kotzten die Leute so übel in meinem Park, dass ich ihn schließen musste, damit die Aushilfen dagegen anputzen konnten. Der Sound dazu war unerträglich.
Echtzeitstrategie mit zerstörbaren Umgebungen, ohne den Basenbau, der historische Kontext. Das zusammen mit der guten Steuerbarkeit und den unzähligen Mods machte Company of Heroes einfach zu einem genialen Spiel.
Einen Gegenspieler entweder in eine Mine oder einfach runter ins Wasser zu schubsen, das machte eigentlich am meisten Spaß. Obwohl die ungewollten “Explosionen”, die teilweise entstanden sind, auch immer für viele Lacher gut waren.
Ich war überrascht, dass selbst die Originalversion gar nicht so grauenhaft ist aus heutiger Sicht - nur die schauspielerische Leistung ist in den ganzen Jahren auch nicht besser geworden.
Far Cry zeigt, was typischerweise bei einer Spielverfilmung falsch gemacht wird. So ziemlich alles. Ich finde den aber so schlecht, dass er schon wieder unterhaltsam ist.
Bubble Bobble auf dem Nintendo bleibt für mich für ewig in Erinnerung. Ich glaube, wir kamen nie bis zum Ende, da ich wohl zu schlecht war, aber wir hatten verdammt viel Spaß.
Der Moment wenn man denkt: Es läuft richtig gut und dann merkt, dass die Feuerwerhausgaben zu niedrig waren und ein guter Teil der Stadt abbrennt: unbezahlbar!
Im Zweispielermodus muss man doppelt so genau überlegen, welche Einheiten zuerst bewegt werden. Damit kann man aber auch den Kumpel versuchen, abzulenken.
Die Ocean-Spiele waren oft ein Hit und Miss. Batman war definitiv ein Hit, nicht nur auf dem Amiga. Es bot ein vernünftiges Gameplay, genug Abwechslung und das Gefühl Teil des Films zu sein.
Früher war Half-Pipe meine Lieblingsdisziplin, heute ist es BMX fahren, da es immer noch so viel Spaß wie damals macht und ich es auch noch halbwegs drauf habe.