Grand Prix 2 ist heutzutage spielerisch nicht mehr unbedingt mein Liebling unter den Formel 1-Spielen, aber auf jeden Fall für der beste Teil der Geoff Crammond-Spiele.
Ich habe bis heute noch Schwierigkeiten damit, wenn ich EA lese, mir klarzumachen, dass das nicht mehr automatisch für die Qualität vergangener Jahrzehnte steht.
Die gar nicht mal so bunte Spielwelt (16 Farben) war abwechslungsreich und die Gegner nicht übertrieben schwer. Zudem war es das erste Spiel, bei dem ich einen Joystick zerlegt habe. Ich finde bis heute, dass das ein Qualitätsmerkmal ist.
Mit diesem Spiel ist meine Liebe für damalige Managerspiele entfacht worden. Der Bundesliga Manager war okay und hat Spaß gemacht, aber der Eishockey Manager hat mich mit seiner Tiefe einfach gefesselt.
Trotz vieler weiterer guter Die Siedler-Teile blieb der zweite Teil immer mein Liebling. Nur der erste war mit seiner neuartigen Knuffigkeit vielleicht noch etwas atmosphärischer.
Man konnte Pinball Dreams auch gut mit Nicht-Computermenschen spielen, da es eine gute Umsetzung eines echten Gerätes war und einen leichten Einstieg bot.
Dass dieses Spiel noch ziemlich rudimentär war, fiel mir erst mit späteren Spielen dieser Art auf und mit dem tieferen Wissen um die Hanse selbst. Trotzdem hatte ich eine ganze Weile lang Spaß mit dem Spiel und mit seinen (auch geistigen) Nachfolgern noch mehr.
Die Fugger 2 ist eine der besten Wirtschaftssimulationen (vor allem im Multiplayermodus). Zudem das einzige Spiel, bei dem man physische Auftragskarten hatte, die man dem Spiel per Code mitteilen konnte. Nach Jahrzehnten, in denen ich diesem Spiel nachtrauerte, ist vor kurzem eine Version unter dem Titel Mittelland AD auf Steam aufgetaucht.
Für schnelle Runden zwischendurch ist das Spielprinzip auch heute noch unterhaltsam, auch wenn es mich nicht mehr - wie damals - ganze Nachmittage vor dem Bildschirm fesseln kann.