Dass dieses Spiel noch ziemlich rudimentär war, fiel mir erst mit späteren Spielen dieser Art auf und mit dem tieferen Wissen um die Hanse selbst. Trotzdem hatte ich eine ganze Weile lang Spaß mit dem Spiel und mit seinen (auch geistigen) Nachfolgern noch mehr.
Trotz vieler weiterer guter Die Siedler-Teile blieb der zweite Teil immer mein Liebling. Nur der erste war mit seiner neuartigen Knuffigkeit vielleicht noch etwas atmosphärischer.
Mit diesem Spiel ist meine Liebe für damalige Managerspiele entfacht worden. Der Bundesliga Manager war okay und hat Spaß gemacht, aber der Eishockey Manager hat mich mit seiner Tiefe einfach gefesselt.
Man hat sich so ein Paket wegen ein-zwei großer Titel geholt und die nächsten Monate zwei-drei von den Spielen, die man gar nicht kannte, gesuchtet, weil sie so viel toller waren.
Wenn ich Soldaten verliere, dann trifft mich das kostenpflichtige Auffüllen der Einheiten in der Regel viel mehr als das Leben. Ich bin halt ein arschiger Monarch.
Für schnelle Runden zwischendurch ist das Spielprinzip auch heute noch unterhaltsam, auch wenn es mich nicht mehr - wie damals - ganze Nachmittage vor dem Bildschirm fesseln kann.
Die gar nicht mal so bunte Spielwelt (16 Farben) war abwechslungsreich und die Gegner nicht übertrieben schwer. Zudem war es das erste Spiel, bei dem ich einen Joystick zerlegt habe. Ich finde bis heute, dass das ein Qualitätsmerkmal ist.